SUP kaufen 2017: die besten Boards

Welches SUP kaufen ?

Beim SUP kaufen kann man so einiges falsch machen, und damit viel Geld verlieren, da die meisten Boards eher hochpreisig sind. Um das zu verhindern, stellt Euch bitte Folgende Fragen:

Welches SUP soll ich kaufen ?

Welches ist das Richtige für mich ?

Worauf muss ich achten ?

Wo will ich es einsetzen ?

Was gibt es für Unterschiede ?

Diese und andere Fragen stellst Du Dir sicherlich gerade, und ich hoffe Dir dabei helfen zu können diese für Dich zu beantworten und eine Lösung zu finden.

Grundsätzlich gibt es zwei Typen von SUPs: Hardboards und aufblasbare/inflatable SUPs (iSUPs).

Hardboards sind in der Regel um die 3- 4 Meter lang, manche Open Ocean Bretter auch über 5 Meter und damit kommen die meisten schon nicht einmal mehr durchs Treppenhaus oder in den Aufzug, um das Brett dann in der Wohnung als Tafel für geladene Gäste zu benutzen. Für Hardboards braucht man eine geeignete Lagermöglichkeit. Wenn man natürlich über ein Haus am See verfügt wäre es kein Problem. Beim Transport benötigt man Dachgepäckträger fürs Auto oder einen sehr langen Hänger.

Die meisten Freizeitpaddler bevorzugen aufblasbare Modelle (iSups), da sie extrem platzsparend unterzubringen sind. Zusammengerollt passen sie in einen etwas größerer Rucksack, und der passt zum Transport in jeden Kofferraum oder kann auch schon mal mit dem Fahrrad mitgenommen werden. Zu Hause kann man das iSUP leicht im Schrank, in der Grage oder Keller unterbringen. Es ist einfach praktischer und auch wenn man es mit dem Flugzeug in den Urlaub mitnehmen möchte, muss man es nicht zwingend als Sperrgut aufgeben.

Preislich gibt es bei SUPs ein breites Spektrum, bei ISUPs sowie auch bei Hardboards. Bei den ISUPs geht es los mit billig Boards ab 299,- € ( letztens bei LIDL im Angebot) und kann auch schon bis an die 2.000,- € gehen. Hardboards vor allem Race Boards aus Carbon können auch schon mal 3.000-4.000 € kosten.

Welches ist denn nun das richtige Board für Dich ?

Wenn Du Dir ein SUP kaufen willst, solltest Du Dir auch überlegen, wo du es meistens einsetzen wirst. Es gibt auch hier leider nicht die „eierlegende Wollmilchsau“, die alles kann und bei jeder Bedingung und in jedem Einsatzgebiet am besten funktioniert. Willst du auf Seen und Flüssen paddeln? Im Wildwasser ? Touren paddeln ? in der Welle oder am Meer ?

Der Begriff „Allround Board“ bedeutet lediglich, dass es einen sehr großen Einsatzbereich abdeckt, aber eben nicht alles kann und für jede Bedingung geeignet ist. Trotzdem sind es genau dieses Boards, die perfekt für Anfänger geeignet sind und mit denen man die schnellsten Lernerfolge hat und somit auch sofort viel Spaß auf dem Wasser.

Grundsätzlich gilt, dass man für Touren oder um einfach ein bisschen auf dem See herumzischippern ein eher längeres Board benötigt und für Wellen oder Wildwasser (bitte hier unbedingt vorher einen Kurs machen und/oder mit einem Guide fahren!!!) ein kurzes, wendiges.

Es gibt ein paar Längenmaße, die sich etabliert haben. Die Längen werden meistens in Fuss und Zoll angegeben und so sind die meisten Tourenboards 12’6″ (12 Fuss, 6 inch/zoll) lang oder auch mal 14′ Fuss, was eigentlich dann schon in den Bereich Racing geht.

Länge:

14′ Fuss : Racing

12’6″ Fuss: Touring und Racing

Marke/ModellNaish OneStarboard Touring DeluxeFanatic Ray Air JP Sports-Air
Bild
Volumen265 l321 l339 l336 l
Länge
Breite
Dicke
(Inch/Zoll)
12'6
30"
6"
12'6
31"
6"
12'6
32"
6"
12'6
30"
6"
Länge
Breite
Dicke
(cm)
3,81m
76,2cm
15cm
3,81m
78,2cm
15cm
3,81m
81,3cm
15cm
3,81m
76,2cm
15cm
Gewicht11,2 kg11,1 kg10,8 kg10,8 kg
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11’6″ Fuss: Allround

10’2″ Fuss: kurzes Allround

Länge läuft

bedeutet: lange Bretter laufen besser geradeaus und sind in der Regel auch „schneller“, wobei nur durch die Länge des Boards es nicht automatisch schneller wird, sondern auch die Technik des Paddlers entscheidend ist. Man kann auch mehr Paddelschläge pro Seite machen, bevor man die Seite wechseln muss, da bedingt durch die Länge das Boards eben besser gerade aus läuft und nicht so schnell dreht.

Je kürzer das Board ist, desto wendiger ist es und desto öfter muss man auch beim paddeln die Seite wechseln, um geradeaus zu fahren, da das Board schneller dreht.

Breite:

Die Breite des Boards ist ebenfalls wichtig für die Geschwindigkeit, aber auch für die Kippstabilität. Ein schmales Board ist schneller, aber auch kippelig und für Anfänger empfehle ich eine Breite um die 30″ (rund 80 cm). Race Boards wurden im Lauf der Zeit immer schmaler, sodass einige schon fast an die 20″ Breite gehen, was sehr kippelig ist und sehr viel Übung erfordert. Für Anfänger absolut ungeeignet. Da braucht es schon sehr viel Übung und so schmale Boards werden idR. nur von Racern eingesetzt und auch nur bei Wettkämpfen.

Dicke:

4″ Inch/Zoll oder 6″ Inch/Zoll ?

Fast alle Boards haben mittlerweile 6″ Inch/Zoll Dicke, nur Kinder Boards oder Boards für extrem leichte Personen (unter 60 Kg) haben noch die 4″ Inch/Zoll.
Die Dicke des Boards beeinflußt das Volumen und auch das Gefühl, wie steif oder wabbelig das Boards ist. Dünnere Boards fühlen sich eher wabbelig an und kommen nicht sehr nah an ein Hardboard heran vom Fahrgefühl . Auf einem Fluss spürt man so jeden kleine kabbelige Welle in den Füßen.

 

Volumen des SUP Boards:

Wieviel Volumen sollte Dein Board haben ? Das hängt von Deinem Körpergewicht ab. Um auf der sicheren Seite zu stehen empfehle ich mindestens 100 Liter Restvolumen zu haben, d.h. wenn ein Board 190 Liter Volumen hat, ziehe dein Körpergewicht in Kg ab (z.b. 90 Kg), dann bleiben 100 Liter Restvolumen. Damit trägt dich das Board, ohne Probleme. Dies sollte als Faustregel für Anfänger dienen. Je besser du paddelst, desto geringer kann auch das Restvolumen werden. Wenn z.b. Familien mit Hund, Katze, Maus und den beiden Kindern auf ein Board wollen, dann alles zusammenrechnen.

 

Einsatzbereiche:

Welle/Wave: diese Boards sind kürzer, so von 8′-10′ Fuss und in der Regel recht breit in der Mitte. Sie sind kurz, damit sie wendig sind in der Welle. Meistens haben sie mehr als eine Finne, was die Drehfreudigkeit noch unterstützt.

Allround/Touring: diese Boards werden von den meisten Freizeit Paddlern bevorzugt, da sie genau das bieten, was von ihnen verlangt wird. Ein gesundes Maß an Drehfreudigkeit und dennoch einen guten geradeauslauf für längere Touren. Die Länge fängt bei ca 10′ Fuss an und geht bis 12’6″ in etwa. Die meisten der Touring Boards haben mindestens 1 Gepäcknetz am Board befestigt, damit man Ersatzklamotte oder Verpflegung auf die Tour mitnehmen kann. Manche haben sogar 2 Gepäcknetze, eins vorne und eins hinten.

Rennen/Race: in der Regel sind Race Boards 14′ Fuss lang, es gibt auch 12’6er Raceboards

Open Ocean: 17′ Fuss und teilweise auch länger sind diese, speziell fürs offene Meer gebauten SUPs, die oftmals auch über eine Fuss-Steuerung verfügen, mit der man die Finne steuern kann und somit auch sehr lange nur auf einer Seite paddeln kann. Außerdem ist der Shape des Brettes auf lange Wellenritte auf dem offenen Meer ausgelegt.

SUP-Yoga: Das hier sind spezial Boards, da zwar bedingt auch zum paddeln geeignet sind, aber eher darauf ausgelegt sind auf ihnen Yoga zu machen. Sie sind etwas breiter als Allround Boards

SUP-Polo: Spezielle Boards, die komplett symetrisch sind, auf beiden Seiten kleine Finnen haben, und eigentlich nur zum SUP-Polo spielen geeignet sind. SUP-Polo kann 3 gegen 3, 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 gespielt werden, auf einem extra dafür konzipierten, aufblassbaren SUP-POLO-Feld.

Ein Gedanke zu „SUP kaufen 2017: die besten Boards

  • 20. August 2017 um 22:58
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